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Samstag, 31. Juli 2010

Concordia bäckts an!

An einem Freitagabend im Januar traf sich eine Gruppe von Sängerinnen in Hochdorf in der ZinßerMühle zur Bachatse, was auf Schwäbisch so viel bedeutet wie gemeinsam backen und schwätzen.

Alle Teilnehmerinnen wollten von Müllermeister Jürgen Zinßer in die Geheimnisse des einfachen Brotbackens eingeweiht werden. Bei einem Gläschen Sekt erklärte er uns die Bedeutung der verschiedenen Mehlsorten und Typen: 405, 630, 1050, Vollkorn und so weiter.

Dann ging es aber ans Backen: Ein Hefezopf wurde vorbereitet. Herr Zinßer erklärte uns ganz genau, auf was es bei einem guten Hefeteig ankommt: alles handwarm, genügend Flüssigkeit und viel Zeit! Während der Ruhezeit des Teiges durften wir endlich selbst los legen. Jede bekam eine Schüssel mit Mehl, Hefe, Salz und Wasser. Es wurde gerührt, gemischt, geknetet, geknetet und geknetet bis sich der Teig weich und 'wollig' anfühlte (glatt und zart wie ein Kinderpopo!, meinte eine Teilnehmerin). Meinungen über die verschiedenen Knettechniken wurden natürlich auch dabei ausgetauscht und gelacht, wenn der Teig schon wieder an den Fingern klebte. Aber nach 20 Minuten anstrengender Arbeit konnte der Teig endlich ruhen.

In dieser Pause zeigte uns Herr Zinßer dann, wie man verschiedene Weckle, Knautzen und Brezeln formen kann und mit Mustern verzieren. Mehrere Salzkuchen wurden von uns vorbereitet und gleich gebacken, damit wir zu unserem Gläschen Wein auch noch
etwas zu Essen hatten.

Als unser Brotteig gut 'gegangen' war, wurde er eingenetzt und ausgebacken. Jede von uns war gespannt, wie ihr Brot wird: Jedes ist etwas geworden und ein Brot schöner als das andere! Zufrieden bedankten wir uns noch mit ein paar Chören bei Herrn Zinßer. Dies freute ihn besonders, da wir die Lieder in der früheren 'guten Stube' seines Großvaters, der selbst aktiver Sänger war, gesungen haben. Es war ein arbeitsreicher (spülen mussten wir auch noch), lehrreicher und trotzdem lustiger Abend. AR